DIE ATOM-PLATTFORM

In Anlehnung an unsere Beobachtungen während der Implementierung zahlreicher Massendatensysteme haben wir ein eigenes Modell für den Aufbau solcher Lösungen entwickelt. Es basiert auf einer – von uns geschaffenen – Programmierplattform, die es uns ermöglicht, äußerst effiziente und skalierbare Systeme für besonders anspruchsvolle Kunden zu erstellen.

Die Grundlage unserer Lösungen ist eine einheitliche Programmierplattform (mit anderen Worten eine für viele Installationen identische Plattform), auf der Microservices bereitgestellt werden (vor der Entstehung des Konzepts der Microservices Module oder Konverter genannt), die auf die Bedürfnisse unseres Kunden zugeschnitten sind (und daher je nach Installation unterschiedlich sind). Dies bedeutet einerseits, dass wir unsere Systeme nicht von Grund auf bauen müssen, da wir eine stabile, gründlich getestete und für viele Implementierungen geeignete Plattform benutzen, und andererseits, dass wir uns dank dieser Funktionsweise maximal an die Bedürfnisse des Kunden anpassen und im Hinblick auf seine Erwartungen präzise und optimierte Lösungen entwickeln können.

Die von uns entwickelte Atom-Plattform ist unser ganzer Stolz. Sie ist auf Leistung und Skalierbarkeit ausgelegt, damit sie als Fundament für ausgeklügelte Systeme, insbesondere Massendatensysteme, dienen kann.

Es reicht wohl zu sagen, dass die Atom-Plattform in der Regel Zehntausende von Netztransaktionen in einer Sekunde verarbeiten kann, auch mit ganz gewöhnlicher Hardware. Mit entsprechend konzipierten Datenstrukturen und für den Netzbetrieb geeigneter Hardware kann Atom sogar Hunderttausende, wenn nicht Millionen Transaktionen pro Sekunde verarbeiten.

MEHR ÜBER DIE ATOM-PLATTFORM:

DAS KONZEPT DER ATOM-PLATTFORM MEHR

Die Atom-Plattform (aufgrund ihres häufigsten Einsatzbereiches auch als Transaktions- und Zahlungsplattform bezeichnet) ist unsere eigene proprietäre Lösung, entwickelt von einem Team von Analytikern, Ingenieuren und Programmierern – Absolventen technischer Fakultäten der besten Universitäten.

Atom ist das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt Forschung und Arbeit an dem Konzept von Massendatensystemen. Die erste Version entstand bereits in den 90er Jahren. In den folgenden Jahren wurde das System in vielen Unternehmen – von Finanzinstituten (Banken) über Kapitalmarktinstitutionen (Börse, Brokerhäuser), Dienstleistungs- und Handelsunternehmen bis hin zu Produktionsunternehmen – implementiert.

Als Massendatensystem ist die Atom-Plattform ein fertiges und stabiles Computersystem, das Hunderte oder sogar Tausende von Microservices kontrollieren und betreiben sowie sie zu komplexeren Aufgaben oder Aufgabengruppen verbinden kann.

Atom ist ein klassisches Massendatensystem. Es wurde also dazu entwickelt, sehr große Informationsmengen blitzschnell zu verarbeiten. Die gesamte Konstruktion des Systems, die Programmiertechniken, Algorithmen und Betriebslösungen – alles ist auf Leistung ausgelegt.

Die Atom-Plattform übernimmt die Kontrolle über die ihr zugewiesenen Server und schafft eine Art Cloud oder Servernetzwerk, um die Prozesse auf allen Maschinen so zu konfigurieren und auszuführen, als wäre sie ein einziger virtueller Server. Es gibt also einen zentralen Punkt, von dem aus das ganze System konfiguriert, seine Funktionen verwaltet und seine Arbeit kontrolliert werden können.

Selbstverständlich kann Atom auch in einer vollständig virtualisierten und containerisierten Umgebung arbeiten – ganz nach den Vorstellungen des Kunden.

Die Atom-Plattform erfordert keine teure Hardware. Sie kann problemlos auf gewöhnlichen, billigen und allgemein verfügbaren Servern laufen und leistungsstarke Datenverarbeitungs-Clouds schaffen.

Dank ihrer Leistung, Skalierbarkeit und integrierten Verwaltungsmechanismen können auf der Atom-Plattform praktisch beliebige Systeme entwickelt werden.

URSPRÜNGE DER ATOM-PLATTFORM MEHR

Für die Implementierung von IT-Systemen gibt es viele konkurrenzfähige Methoden. Leider sind die meisten dieser Methoden für die Massendatensysteme, mit denen wir uns beschäftigen, völlig nutzlos. Bei bestimmten Implementierungen können sich ihre Unzulänglichkeiten auf besonders empfindliche Weise bemerkbar machen. Die Regel ist einfach – dort, wo maximale Leistung und Skalierbarkeit gefragt sind, macht die Anwendung gewöhnlicher Lösungen keinen Sinn.

Während der langjährigen Geschichte unseres Unternehmens haben wir auch verschiedene Modelle für die Entwicklung von Massendatensystem in Betracht gezogen:

Entwicklungsmodell Unsere Beobachtungen
Entwicklung einer fertigen, für alle Kunden geeigneten Anwendung „von der Stange“, ohne Funktionalitätseinschränkungen Es stellte sich heraus, dass die Erstellung einer fertigen Anwendung dieser Art unmöglich ist. Für einen Teil unserer Kunden wäre sie zu komplex – und für den anderen Teil zu banal. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen war es vollkommen unmöglich, einen gemeinsamen Nenner für alle Kunden zu finden. Darüber hinaus wäre eine solche Anwendung kein Massendatensystem – sie wäre nicht in der Lage, beliebige Datenmengen optimal zu verarbeiten. Auch wäre die Konfiguration einer solchen Anwendung unter Umständen ausgesprochen zeitaufwändig. Und wir wollten ein recht verbreitetes Phänomen vermeiden, dass nämlich die Konfiguration bestimmter fertiger Systeme ebenso lange dauert wie die Entwicklung eines Systems von Grund auf.
Entwicklung einer fertigen Anwendung „von der Stange“ – aber mit Funktionalitätseinschränkung, sodass die Grunderwartungen der Kunden erfüllt werden können Auch diese Lösung macht wenig Sinn. Schließlich müssen zur Optimierung von Massendatensystemen Datenstrukturen aufgebaut werden. Diese können jedes Mal anders ausfallen. Wie kann man also ohne Datenstrukturen ein System aufbauen, auch wenn es nur ein banales „Kastensystem“ sein soll? Kann man nicht.
Entwicklung von kundenspezifischen Systemen Dies ist der Ansatz, den wir bevorzugen, und seit 1995 implementieren wir unsere Systeme auf genau diese Weise. Diese Methode ermöglicht die Entwicklung sehr leistungsfähiger Lösungen in Abstimmung auf konkrete Bedürfnisse. Sie erfüllt also die Anforderungen, die wir an Massendatensysteme stellen. Darüber hinaus zahlt der Kunde nur für Funktionen, die er auch wirklich nutzt. Leider ist hier jede Implementierung einmalig. Fehler, die in einem System gefunden werden, sind ganz anders als Fehler in einem anderen System. Das bedeutet, dass jegliche Korrekturen (und auch Upgrades) getrennt bearbeitet werden müssen. Dies wiederum bedeutet höhere Kosten für Wartung und Anwendungsunterstützung im weiten Sinne.

Vergleich der Methoden der Systementwicklung

In der folgenden Tabelle vergleichen wir die Methoden der Anwendungsentwicklung

Anwendung von der Stange mit grundlegender Funktionalität Erweiterte Anwendung von der Stange mit voller Funktionalität Kundenspezifisch entwickelte und implementierte Anwendung Kundenspezifische Anwendung mit Nutzung einer Programmierplattform
Leistung  “-” “-” umfangreiche konfigurierbare Umgebungen erfordern beachtliche Ressourcen, um die Konfigurierbarkeit zu gewährleisten – auf Kosten der Leistung “+” perfekt – das System wird unter Berücksichtigung aller Leistungserwartungen des Kunden entwickelt “+” die Programmierplattform gewährleistet maximale Skalierbarkeit und Leistung (Netz/Cloud). Sowohl die Datenstrukturen als auch die Module selbst können beliebig optimiert werden
Funktionalität “+/-” für grundlegende Aufgaben sehr gut, aber für komplexere Implementierungen nicht ausreichend “+” manchmal sogar zu viel “+” ideal auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt “+” ideal auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt
Einfachheit der Implementierung  ”+” “+” in komplexen, konfigurierbaren Systemen bildet die Konfiguration ein eigenes Wissensgebiet und kann (muss aber nicht) genauso kompliziert sein, wie die Entwicklung eines Systems von Grund auf; der Kunde kann auch unter Umständen gezwungen sein, sich bei bestimmten Lösungen an das System anzupassen “-” leider muss die gesamte Anwendung implementiert werden – mit allen, auch den standardmäßigen Mechanismen, andererseits ist die Anwendung auf die Firma, in der sie betrieben werden soll, abgestimmt – sie passt besser zu ihr und lässt sich leichter implementieren (z. B. muss in den Schulungen nicht auf den neuen Systemansatz, sondern nur auf die Regeln für die Bedienung des Systems eingegangen werden) “+” die Plattformen, die wir benutzen, sind fertig. Einschließlich einer Standard-Benutzeroberfläche. Es muss nur noch der Überbau entwickelt werden
Dauer der Implementierung “+” konkurrenzlos “-” es kommt vor, dass die Konfigurierung einer ausgebauten, konfigurierbaren Anwendung wegen der Komplexität genauso viel Zeit in Anspruch nimmt, wie die Entwicklung eines Systems von Grund auf  ”-” “+” deutlich kürzer als bei der Entwicklung eines Systems von Grund auf, die Plattformen sind sofort verfügbar. Man kann sich auch leicht auf bereits vorhandene Konfigurationen stützen
Der Kunde zahlt für das, was er wirklich braucht  ”-” “-” der Kunde zahlt pauschal für die Anwendung, das heißt, wenn er eine bestimmte Option nicht wünscht, zahlt er für sie im Standardpreis und während der Konfiguration zahlt er für ihre Löschung … “+” einer der wesentlichen Vorteile “+” zwar kauft der Kunde die ganze Plattform, aber er nutzt auch praktisch immer die ganze Plattform
Zugang zu Upgrades / Code-Sharing mit anderen Benutzern  ”+” “-/+” (teilweise – hängt davon ab, wie sehr die Systemgrundlagen durch die Konfiguration verändert wurden)  ”-” “+” im Rahmen der Plattform – voller Zugang, im Rahmen des Überbaus – ja, wenn der betreffende Überbau bei vielen Kunden installiert wurde

 

 

AUFBAU DER ATOM-PLATTFORM MEHR

AUFBAU DER ATOM-PLATTFORM

Atom ist eine einheitliche Programmierplattform (mit anderen Worten in vielen Installationen identisch), auf der die auf die Bedürfnisse unseres Kunden angepassten (und darum je nach Installation unterschiedlichen) Microservices entstehen. Einerseits bedeutet das, dass wir die Systeme nicht von Grund auf entwickeln, da wir stabile, gründlich getestete und in vielen Implementierungen funktionierende Plattformen benutzen, und andererseits, dass wir uns dank dieser Funktionsweise maximal an die Bedürfnisse des Kunden anpassen und im Hinblick auf seine Erwartungen präzise und optimierte Lösungen entwickeln können.


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Unterstützte Betriebs- und Datenbanksysteme

Unterstützte Betriebs- und Datenbanksysteme.

Das gesamte System ist in C++ geschrieben und wurde jeweils getrennt für den Betrieb in der Windows-Umgebung und in der Linux-Umgebung optimiert.

Darüber hinaus wurde das System so konzipiert, dass die Quellcodes für beide Umgebungen gleichzeitig gepflegt werden können, da der größte Teil des Quellcodes übertragbar ist, was die Unterstützung dieser beiden wesentlichen Betriebssysteme erleichtert.

Das System kann auch in heterogenen Umgebungen laufen, die von den beiden oben genannten Betriebssystemen gleichzeitig gesteuert werden. In diesem Fall sollten jedoch die auf der Atom-Plattform laufenden Module in einer getrennten Version für beide Betriebssysteme entwickelt werden, um maximale Leistung zu gewährleisten.

Das System verwendet zwei Kategorien von Datenbankservern. Ein Servertyp dient für die interne Konfiguration der Plattform selbst, der andere für die physische Verarbeitung der Daten. Dies können in der Praxis Server aller großen Marken auf dem Markt sein – von MS SQL Server bis hin zu Lösungen wie mySQL oder PostgreSQL. Für maximale Leistung empfehlen wir einen dedizierten VoltDB-Datenbankserver, aber die endgültige Entscheidung liegt natürlich beim Kunden.

Dank der Zusammenarbeit von VoltDB mit der Atom-Plattform erzielen wir eine mit anderen Methoden nicht realisierbare Skalierbarkeit. Wir können Lösungen anbieten, mit denen Millionen von Datensätzen oder sogar ganzen Transaktionen pro Sekunde verarbeitet werden können. Auch hochkomplexe Transaktionen können bedient werden.

VoltDB bietet, zusammen mit der Atom-Plattform, ebenfalls eine unvergleichliche Skalierbarkeit. Besteht ein Problem mit der Leistung, dann können die Massendatensysteme, die Atom und VoltDB nutzen, beachtlich nach oben skaliert werden.

Module auf der Atom-Plattform

Das Schlüsselkonzept der Atom-Plattform sind die Module (umgesetzt in Form von Microservices). Es handelt sich dabei um kleine und einfache kompilierte Programmblöcke, die unsere Firma meistens direkt in C++ entwickelt, um optimale Leistung zu gewährleisten. In der Praxis können die Module in einer beliebigen Programmiersprache erstellt werden.

Auf der Atom-Plattform können zwei Typen von Modulen betrieben werden:

  1. Online-Module, welche die ganze Zeit laufend und ohne jede Verzögerung Daten verarbeiten,
  2. Offline-Module, die nur in bestimmten Intervallen arbeiten und Daten verarbeiten, die nicht sofort gebraucht werden (d. h. bei denen z. B. eine Verzögerung von einer Minute akzeptabel ist).

Die Module realisieren einfache, beinahe atomare Operationen. Sie sind dementsprechend relativ einfach zu programmieren und, was noch wichtiger ist, noch einfacher zu testen.

Nehmen wir an, es soll ein System entwickelt werden, das Daten von einem bestimmten IMAP-E-Mail-Konto empfangen wird. Dann müssen der E-Mail-Anhang mit dem AES-Algorithmus entschlüsselt und dekomprimiert sowie die resultierende CSV-Datei in die Datenbank importiert werden. Anschließend muss nach der Aggregatberechnung eine XML-Datei erstellt, komprimiert, mit dem 3DES-Algorithmus verschlüsselt und an die angegebene Adresse eines FTP-Servers gesendet werden. Für dieses Szenario sind die folgenden Module erforderlich:

  1. Modul zum Herunterladen von Daten vom angegebenen IMAP-Server;
  2. Entschlüsselungsmodul (AES);
  3. Dekomprimierungsmodul (Zip);
  4. Datenbankimportmodul;
  5. Modul für die Aggregationsberechnung;
  6. Modul zum Exportieren in .xml-Dateien;
  7. Komprimierungsmodul;
  8. Verschlüsselungsmodul (AES);
  9. Datenübertragungsmodul (FTP).

Wie man sieht, müssen die Module 1, 2, 3, 7, 8 und 9 überhaupt nicht auf die Logik der Daten, die sie übertragen, zugreifen. Das bedeutet, dass diese Module wiederholt in unterschiedlichen Kontexten für völlig verschiedene Daten verwendet werden können.

Im Fall einer Änderung der Datenaggregationsmethode muss nur Modul 5 geändert werden. Alle anderen Module können unverändert bleiben.

Wenn für die oben beschriebene Aufgabe die Methode der Kommunikation mit dem Zielsystem geändert werden muss, z. B. durch die Übertragung von Daten mit einem dedizierten Protokoll, dann müssen lediglich die Module 6-9 ersetzt werden. Alle anderen Komponenten bleiben unverändert.

Die Module sind praktisch so etwas wie Plug-ins. So werden sie auch auf der Atom-Plattform installiert, welche den ausführbaren Code der Plug-ins an alle von ihr kontrollierten Computer verteilt.

Prozesse

Ein auf der Atom-Plattform laufendes Modul erhält eine bestimmte Konfiguration. Ein Modul mit einer solchen Konfiguration wird als Prozess bezeichnet. Das bedeutet, dass z. B. das Datenentschlüsselungsmodul verschiedene Prozesse erzeugen kann – es kann jedes Mal mit einer völlig anderen Konfiguration (andere Passwörter, andere Dateispeicherorte usw.) betrieben werden. Folglich kann ein einmal erstelltes Modul als Komponente unzähliger Prozesse verwendet werden.

Das erleichtert ganz offensichtlich das Testen eines mit der Atom-Plattform entwickelten Systems und macht es möglich, einen und denselben Quellcode tatsächlich in verschiedenen Geschäftsanwendungen wiederzuverwenden.

Aufgaben

Für sich betrachtet sind die Prozesse zu einfach, um den Anforderungen der heutigen Geschäftswelt gerecht zu werden. Die Atom-Plattform ermöglicht jedoch die Herstellung von Verbindungen zwischen den Prozessen. Auf diese Weise entstehen ganze Verbindungsgraphen.

Der Graph für das Beispiel im Abschnitt „Module auf der Atom-Plattform“ ist recht simpel – er besteht einfach in einer gewöhnlichen Prozesssequenz von 1 bis 9. Aber man kann sich zum Beispiel einen speziellen Prozess vorstellen, der gestartet wird, wenn die Dateientschlüsselung fehlschlägt, oder einen Prozess für eine alternative Datenübertragung, wenn ein FTP-Server nicht verfügbar ist.

Ein solcher Graph von Verbindungen zwischen konkreten Prozessen wird als Aufgabe bezeichnet. Eine Aufgabe kann von beliebiger Komplexität sein und eine beliebige Anzahl von Prozessen umfassen. Die Prozesse können praktisch beliebig miteinander verbunden werden (z. B. sequentiell oder zyklisch usw.). In jeder Aufgabe muss nur der erste Prozess, der ausgeführt werden soll, identifiziert werden. Die Atom-Plattform sorgt dafür, dass die Prozesse in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden und kontrolliert natürlich ihre Ergebnisse, eventuelle Fehler usw.

Darüber hinaus funktioniert der Mechanismus sowohl für Offline-Aufgaben (in diesem Fall gewährleistet er eine klassische, aber äußerst effiziente Batchverarbeitung) als auch für Online-Aufgaben. Letzteres ist besonders interessant, denn es bedeutet, dass auf der Atom-Plattform Sequenzen von Online-Verbindungen zwischen gleichzeitig laufenden Prozessen definiert werden können. In diesem Fall ist der Verbindungsgraph nicht mehr nur eine einfache Veranschaulichung der Reihenfolge der Verbindungen, sondern zeigt an, welche Prozesse Anfragen an welche anderen Prozesse senden. Auf diese Weise kann die Atom-Plattform die Belastung dieser Prozesse kontrollieren und sie dementsprechend auf neuen Maschinen laufen lassen (oder nutzlose Prozesse schließen).

Aufgabengruppen

Konfigurierte Aufgaben werden auf der Atom-Plattform zu größeren Strukturen, den sogenannten Aufgabengruppen, zusammengefasst. Dadurch wird die Systemadministration erheblich erleichtert. Für jede Aufgabengruppe können auch getrennte Aufgaben vom Typ Tagesanfangsverarbeitung (TAV) und Tagesendverarbeitung (TEV) definiert werden.

Zeitzonen

Das System unterstützt selbstverständlich verschiedene Zeitzonen und zwar gleichzeitig. Spezifische Aufgabengruppen können also einer Zeitzone zugewiesen und Zeit und Art der Bearbeitung entsprechend den lokalen Gegebenheiten definiert werden. Das bedeutet, dass die Atom-Plattform auch eine perfekte Lösung für alle globalen Unternehmen ist, die in mehreren Zeitzonen tätig sind und bestimmte Daten zentral verarbeiten müssen.

Von der Atom-Plattform gesteuertes Netz

Die Atom-Plattform ist eine Komplettlösung, die es ermöglicht, auf einer Serverfarm so etwas wie eine Cloud oder ein Netzwerk zu schaffen. Die Atom-Plattform übernimmt die Kontrolle über diese (physischen oder virtuellen) Maschinen und ermöglicht die Verwaltung der gesamten Struktur als wäre sie ein einziges System.

Mit der Atom-Plattform kann ein System vollkommen zentral gesteuert werden – und zwar nicht nur in Bezug auf seine Konfiguration (und sogar die zentrale Installation von Modulen), sondern auch auf seinen Betrieb.

Die Atom-Plattform als ein komplettes Datenverarbeitungswerkzeug verfügt über:

  1. ein Konfigurationssystem (Atom Config) – für den zentralen Aufbau beliebiger Geschäftsprozesse auf der Grundlage von Aufgabengruppen, Aufgaben und Prozessen basierend auf spezialisierten Modulen,
  2. ein Betriebsüberwachungssystem (Atom Console). Alle Schlüsselaspekte des Plattformbetriebs werden überwacht, d. h. das System meldet sowohl die Parameter der physischen Maschinen als auch die grundlegenden Aspekte der Datenverarbeitung. Der Zugang zu den Daten ist über eine speziell dafür entwickelte Administrationsoberfläche möglich,
  3. ein Lastausgleichsystem (Atom Load Balancing). Dieses System ist ein Schlüsselelement der Plattform. Es verwaltet aktiv die Prozessorauslastung und optimiert den Betrieb der gesamten Plattform, um die maximale Nutzung der Hardwarekapazität und die Priorisierung einzelner Prozesse durch die Zuweisung größerer Mengen von Ressourcen zu gewährleisten.

Vorteile der Atom-Plattform MEHR

Vorteile der Atom-Plattform

  • Unser System entstand in enger Zusammenarbeit mit Praktikern des Bankwesens und der Massendatenverarbeitung auf den Kapitalmärkten und ist darum für mindestens drei Arten des Systemwachstums ausgelegt:
    – das „normale“ Wachstum verbunden mit der organischen Zunahme der Belastung durch die normale Entwicklung der Wirtschaft,
    – ein sprunghaftes Wachstum bedingt durch die Inbetriebnahme eines völlig neuen Prozesses durch den Kunden (z. B. die Aufnahme einer großen Gruppe bisher nicht bedienter Konten in die Verarbeitung) oder auch, zum Beispiel, durch die Übernahme einer großen Kundengruppe infolge einer Fusion und deren Aufnahme in den Service,
    – ein Wachstum verursacht durch eine größere Komplexität der Algorithmen, die jedoch nicht zu einer längeren Verarbeitungszeit führen darf.

  • Atom ist ein System, das sich kontinuierlich entwickelt. Gegenwärtig bieten wir unseren Kunden Zugang zur Version 4.0 unseres Systems, in Kürze kommt die nächste Version 5.0. Wichtig ist, dass wir alle Upgrades kostenlos anbieten. Zudem bieten wir einen vollständigen Schulungszyklus in der Systemverwaltung, der Konfiguration von Aufgaben, Prozessen und Aufgabengruppen umfasst sowie Schulungen zur Systemüberwachung usw. Auf diese Weise können unsere Kunden und lokalen Partner ihre auf der Atom-Plattform entwickelten Systeme selbständig – ohne unsere Hilfe – verwalten.

    Kosten – einschließlich Software und Hardware:
    Das System wurde dafür entwickelt, mit gewöhnlicher Hardware betrieben werden zu können. Statt eines teuren Servers bieten wir die Benutzung mehrerer Server, die, auch insgesamt, wesentlich günstiger sind. Dieser Ansatz ermöglicht:

    • eine Senkung der Gesamtkosten für den Betrieb und die Wartung des Systems (Total Cost of Ownership),
    • die Minimierung vieler Risiken, einschließlich der praktischen Eliminierung eines der größten Risiken, nämlich des sog. „Single Point of Failure“.

    Die Atom-Plattform ist eine Speziallösung. Das heißt, sie soll unseren Kunden nicht nur ermöglichen, zur Konkurrenz aufzuschließen, sondern einen echten Wettbewerbsvorteil schaffen.

  • Die Atom-Plattform ist so konzipiert, dass sie überall dort eingesetzt werden kann, wo große Datenmengen verarbeitet werden müssen. Sie ist also eine universelle Plattform für den Datenaustausch zwischen heterogenen Systemen für den Einsatz:

    • im Bankwesen (Transaction-Banking, Investment-Banking, Kartentransaktionen),
    • auf den Kapitalmärkten (als Integrationsschicht für Börsentransaktionssysteme),
    • zur Unterstützung von IT-Dienstleistungen, wie der Integration elektronischer Kundenkontaktkanäle,
    • als Bestandteil von Fast-Echtzeit-Systemen.
  • Die Atom-Plattform unterstützt:

    • Datenströme (Kapitalmärkte, IT),
    • statische Daten, wie Dateien, gespeicherte Verfahren usw., (Bankwesen, IT),
    • alle bekannten Kommunikationsprotokolle,
    • alle bekannten Verschlüsselungs- und Datenschutzprotokolle,
    • alle bekannten Datenkomprimierungsmechanismen,
    • beliebige Datentypen in beliebigen Formaten.
  • Atom ist ein Massendatensystem, darum ist Schnelligkeit eine absolute Priorität. Wir erzielen sie durch die Optimierung der Plattform auf 4 grundlegenden Ebenen:

    • Code-Optimierung – die Verarbeitungsmodule werden seit vielen Jahren kontinuierlich optimiert, um die maximal mögliche Verarbeitungsgeschwindigkeit zu gewährleisten,
    • Optimierung der Kommunikationsprotokolle – dank langjährigen Forschungen zur Datenübertragung verwenden wir nun die effizientesten und schnellsten Datenübertragungsmechanismen – Optimierung der Verarbeitung – das bedeutet eine 100%ige Nutzung der Kapazität der physischen Maschine,
    • Anwendung der Atom-Datenbanklösungen – mit besonderem Schwerpunkt auf der Partitionierung der gesamten Datenbank (und nicht einzelner Tabellen).
  • Die Atom-Plattform ist eine Komplettlösung für die Datenverarbeitung. Sie verfügt über alle notwendigen Werkzeuge für die Systemkonfiguration, die laufende Funktionsüberwachung und die Problemerkennung (umfangreiches Protokollsystem).

  • Unsere bisherigen Systeme basieren auf Datenbanklösungen anerkannter Anbieter wie Oracle, Microsoft oder PostgreSQL. Auf Wunsch des Kunden können wir das System auch für andere Datenbanken optimieren, z. B. In-Memory-Datenbanken (Oracle TimesTen, MonetDB).
    Aus Gründen der Leistung und Skalierbarkeit empfehlen wir jedoch für alle bedeutenden Implementierungen dieVoltDB-Datenbank in Kombination mit der Atom-Plattform.

    Die Atom-Plattform lässt sich auch problemlos für verschiedene Betriebssysteme implementieren, darunter Systeme der Microsoft-Produktgruppe sowie Unix/Linux.

  • Wir beschreiben die Atom-Plattform meistens mit Hilfe der Metapher des Periodensystems, d.h. wir vergleichen sie mit einem fundamentalen Satz von Elementen (Module, die einfache, grundlegende Aktionen wie Kompression, Verschlüsselung, Aggregation usw. ausführen), mit denen der Kunde komplexere „chemische Verbindungen“ selbständig aufbaut.

  • Atomare Module können leicht implementiert und getestet werden, denn sie sind klar vom Rest getrennt. Atomare Module sind auch leichter zu entwickeln und zu implementieren. Das bedeutet weiterhin, dass sie in allen Produktionsetappen einfach viel kosteneffizienter sind. Module sind zudem leichter zu modifizieren, weil der Programmierer nur ein sehr lokales Problem lösen muss, das lediglich eine kleine Menge an Quellcode betrifft, was viel schneller geht als die übliche Analyse umfangreicher Verfahren.

  • Atomarität erhöht beachtlich die Stabilität der Gesamtlösung, denn die Aufgaben basieren auf kompilierten und bereits gründlich getesteten Atomen (Modulen). Die Person, die einen Prozess oder eine Prozessaufgabe konfiguriert, kann in den kompilierten Code nicht mehr eingreifen.

  • Der bereits getestete Code wird an vielen Stellen in kompilierter Form wiederverwendet. Das Postulat “Wiederverwendbarkeit des Codes” wird also nicht auf der Grundlage von Klassen oder Bibliotheken in einer bestimmten Programmiersprache realisiert, sondern auf der Basis von kompiliertem Code, der dank definierter Schnittstellen mit anderen solchen Modulen zusammenarbeiten kann. Die Wiederverwendbarkeit schlägt sich also in einer erheblichen Reduzierung der Kosten für die Implementierung nachfolgender Dienste auf einer bestimmten Instanz der Atom-Plattform nieder.

  • Die Atomarität stützt sich auf eine strenge Code-Standardisierung, die es uns ermöglicht, große Teams von Programmierern zu bilden sowie sie problemlos zu erweitern, und die den Wissensaustausch innerhalb des Teams erleichtert und effizienter gestaltet.

    „Unbeaufsichtigter“ Betrieb
    Unbeaufsichtigter Betrieb bedeutet, dass während der Ausführung der Aufgaben keine Interaktion mit dem Anwender stattfindet. Dahinter steht nichts anderes als das Konzept: „einmal einstellen, mehrmals ausführen“. Auf diese Weise besteht keine Notwendigkeit, während des Betriebs manuell in das System einzugreifen. Im Fall eines Fehlers leitet das System auf der Grundlage vordefinierter Szenarien selbst geeignete Aktionen ein. Dieser Ansatz minimiert die häufigste Ursache für größere Fehler – hastiges und undurchdachtes menschliches Verhalten als Reaktion auf einen unkritischen Fehler.

    Unterstützung durch eine große Anzahl von Programmierern in unserem Unternehmen
    Das Konzept der Atomarität und das daraus resultierende Gebot der Code-Standardisierung gewährleisten eine deutlich höhere Sicherheit der Gesamtlösung, da die Anzahl der Programmierer, die die einfachen atomaren Module modifizieren können, einfach viel größer ist. Die meisten Interventionen erfordern keine speziellen Kenntnisse des Produkts und seiner Mechanismen, z. B. des Factorings – es sind lediglich die für einfache Programmänderungen nötigen Fähigkeiten erforderlich. Dies ermöglicht eine parallele Entwicklung und folglich, dank unseres großen Teams von Programmierern, eine erhebliche Beschleunigung der Systemimplementierung im Vergleich zu Lösungen der Konkurrenz.

ENTWICKLUNG DER ATOM-PLATTFORM MEHR

Die Atom-Plattform ist das Ergebnis unserer langjährigen Forschungen und Arbeiten an Massendatensystemen. Die erste Version entstand bereits in den 90er Jahren aus dem Wunsch heraus, den spezifischen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Seitdem haben wir das System in vielen Unternehmen implementiert – von Finanzinstituten (Banken) über Kapitalmarktinstitutionen (Börse, Brokerhäuser) sowie Dienstleistungs- und Handelsfirmen bis hin zu Produktionsbetrieben.

Die Atom-Plattform bewährt sich seit vielen Jahren zuverlässig überall dort, wo komplexe Prozesse abgewickelt und gigantische Datenmengen in möglichst kurzer Zeit verarbeitet werden müssen. Wir verdanken diesen Erfolg den Anregungen unserer Kunden und unseren kontinuierlichen internen Entwicklungsarbeiten.

Die Enterprise Edition der Atom-Plattform wurde für die anspruchsvollsten Unternehmen entwickelt, für die Systemleistung, Stabilität und Hochverfügbarkeit sowie Geschäftskontinuität (High Availability / Disaster Recovery) zur Realisierung ihrer Geschäftsziele unerlässlich sind.

In der Enterprise Edition soll die Atom-Plattform Geschäfts- und Betriebsprozesse abwickeln, die mit der Verarbeitung sehr großer Datenmengen aus mehreren verteilten Quellen (Big Data) verbunden sind, sowie mit Prozessen, in denen basierend auf der Datenverarbeitung im Online-Modus in Bruchteilen von Sekunden Entscheidungen getroffen werden müssen (Fast Data). Die Architektur der Enterprise Edition ist ganz auf extreme Hochleistung und Verarbeitungsgeschwindigkeit ausgerichtet. Realisiert werden diese Ziele dank der integrierten Datenbank-Engine, die bei Bedarf partitionierte Daten mit einer Geschwindigkeit verarbeiten kann, die von Standard-Datenbanksystemen nicht zu erreichen ist.

Da die Enterprise Edition in der Regel für kritische Prozesse bestimmt ist, wurde sie um zusätzliche Mechanismen zur Sicherstellung der Hochverfügbarkeit erweitert (High Availability) – dies wurde u. a. insbesondere durch die Redundanz aller Komponenten erreicht. Darüber hinaus gewährleistet diese Version eine Zuverlässigkeit, welche die Standardlösungen auf dem Markt nicht bieten, indem sie die Geschäftskontinuität und die Optimierung der Plattform für den automatischen Neustart im Falle eines größeren Fehlers (Disaster Recovery) sichert – diese Mechanismen sollen auch im Falle eines Ausfalls eine 100%ige Durchführbarkeit garantieren.

Die oben genannten Eigenschaften ermöglichen ein einmaliges Niveau an Datensicherheit und -kohärenz, die für die Verarbeitung sensibler Daten und folglich für Echtzeit-Entscheidungen auf Grundlage dieser Daten (die zur sofortigen Entstehung von Geschäftsverpflichtungen führen) erforderlich sind.

Die folgende Tabelle zeigt den Entwicklungsplan für die Atom Enterprise Edition:

Parameter Atom v.3.n (aktuelle Version) Atom v.4 (in Kürze) Atom v.5 (in Zukunft)
Protokoll SQL-Datenbank (bis 100/s) superschnelle Warteschlange (kurzfristig) SQL-Datenbank (langfristig) (bis 30 000/s) superschnelle Warteschlange (kurzfristig) SQL-Datenbank (langfristig) (bis 30 000/s)
BigData (Volumen) + ++ ++
BigData (Geschwindigkeit) + +++ (Online/Echtzeit) ++++ (Online/Echtzeit) mit Transaktionen
BigData (Wert) + +++ (Online/Echtzeit) ++++ (Online/Echtzeit) mit Transaktionen
BigData (Diversität) fest programmiert fest programmiert datenunabhängig – Binary XML
Online-Verarbeitung begrenzt unbegrenzt – massive Parallelität unbegrenzt – massive Parallelität plus verteilte Transaktionen
Adaptive Systeme + ++ (Geschwindigkeit)
Berichtsmodule ++ ++
AI + ++ (Geschwindigkeit)
Online-Pull-Konverter + ++ ++
Online-Push-Konverter ++ +++ (mit Warteschlangen)
Warteschlangenkonverter + (noch mehr: alle anderen werden von Warteschlangenkonvertern simuliert)
Datenwarteschlangen zwischen Konvertern + mehrere Ein- und Ausgangswarteschlangen

 

ZUVERLÄSSIGKEIT DER ATOM-PLATTFORM MEHR

ZUVERLÄSSIGKEIT DER ATOM-PLATTFORM

Eine Garantie für die Spitzenqualität unserer Plattform sind die langjährige Erfahrung unserer Firma in der Entwicklung und Implementierung von Lösungen zur Unterstützung von Massendatensystemen, insbesondere von Systemen für Finanzmärkte, sowie die Branchenauszeichnungen, wie z. B. Europroduct 2012 und die Empfehlung der Zeitschrift „Gazeta Bankowa“ in den Technologiewettbewerben „Hit des Jahres 2011“ und „Hit des Jahres 2010“ für Finanzinstitute in der Kategorie „Lösung“.

1) AnwendungsbeispieleRozwiń

Anwendungsbeispiele


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Systemintegration

Die Atom-Plattform wird häufig als EDB-Lösung (Enterprise Data Bus) eingesetzt, die als universeller Übersetzer zwischen verschiedenen Systemen fungiert. Deshalb bestand für uns einer der kritischen Erfolgsmaßstäbe darin, dass sie über beliebige Kommunikationskanäle mit einer beliebigen Anzahl heterogener Datenquellen einfach verbunden werden kann.

Die Atom-Plattform unterstützt:

  1. Datenströme (Kapitalmärkte, IT),
  2. statische Daten, wie Dateien, gespeicherte Verfahren usw., (Bankwesen, IT),
  3. alle bekannten Kommunikationsprotokolle,
  4. alle bekannten Verschlüsselungs- und Datenschutzprotokolle,
  5. alle bekannten Datenkomprimierungsmechanismen,
  6. beliebige Datentypen in beliebigen Formaten.

Von Anfang an sollte die Atom-Plattform eine möglichst einfache und unkomplizierte Kopplung mit vielen Systemen zum Herunterladen und Versenden von Daten über alle bekannten Kanäle in allen bekannten Formaten sicherstellen. Die Daten können komprimiert und verschlüsselt werden.

Als Datenquellen können beliebige Systeme zur Datenspeicherung (Datenlagerhäuser) oder OLTP-Datenverarbeitungssysteme fungieren. Das bedeutet, dass sich die Atom-Plattform sowohl auf Finanz- und Kapitalmärkten als auch im Sektor der Einzelhandelsketten und internationalen Geschäftsorganisationen bewährt – überall dort, wo die Verwaltung der Daten (z. B. Finanzdaten) die Integration von in verschiedenen Zeitzonen und nach unterschiedlichen Kalendern generierten Datensätzen aus mehreren Ländern erfordert. Aus diesem Grund ist Atom das Werkzeug für die globale Integration von Daten, das sich in heterogenen Geschäftsorganisationen am besten bewährt.

Stammen die Daten aus mehreren heterogenen Quellen, besteht der Schlüsselaspekt darin, die Risiken im Zusammenhang mit dem Verlust und/oder der Fehlinterpretation von Daten zu verhindern. Für diesen Zweck kann die Plattform mit einer Reihe von Modulen für die Validierung, das Clearing und die Deduplikation von Daten sowie mit Tools für Defragmentierung und Konsolidierung, Konvertierung, Abgleich, Matching und beliebige Aggregationen ausgestattet werden.

Modellierung von Geschäftsprozessen

Die Atom-Plattform verfügt über benutzerfreundliche Werkzeuge zur Modellierung von Geschäftsprozessen.

Jeder Prozess ist aus einfachen, konfigurierbaren Modulen aufgebaut, die zur Durchführung einer atomaren Aktion (Datendekomprimierung, Datenvalidierung, Aggregation, Datenverschlüsselung usw.) verwendet werden.

Wir beschreiben dies metaphorisch, indem wir sagen, dass der Motor des Systems zusammen mit dem „Periodensystem“ geliefert wird, also einer Reihe von Modulen, die einfache Geschäftsfunktionen (Atome) ausführen und vom Kunden zu komplexen „chemischen Verbindungen“, die die Geschäftsprozesse widerspiegeln, beliebig kombiniert werden können . Das System verfügt über einen Geschäftsprozessmodellierer und gleichzeitig ist die gesamte Lösung schneller und effizienter als bekannte Systeme anderer Anbieter, da wir keine Skriptsprachen verwenden.

Da die Zeit bei der Massendatenverarbeitung eine Schlüsselrolle spielt, ist unsere Lösung mit einer Reihe von Instrumenten zur temporären Prozessmodellierung ausgestattet. Wir können Anfang, Ende und Dauer der einzelnen Datenverarbeitungsprozesse bestimmen.

Massenverarbeitung von Online-Transaktionen

Die klassische Funktion der Atom-Plattform ist die Massenverarbeitung von Online-Transaktionen, die in großen Mengen auftreten und in kurzer Zeit verarbeitet werden müssen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Autorisierungstransaktionen mit Zahlungskarten – Verkaufstransaktionen, die direkt am POS (Point-of-Sale) erfasst werden und die eine Genehmigung oder Ablehnung der Autorisierung erfordern – oder, in völlig anderen Umgebungen, um Informationen, die in Echtzeit von verschiedenen Sensoren empfangen werden und eine Reaktion von Robotern in einer Fertigungslinie erfordern.

In Transaktionen dieser Art ist die Zeit ein entscheidender Faktor. Natürlich geht es hier nicht nur um die einfache Registrierung einer Transaktion in der Datenbank, sondern vor allem um die Durchführung des gesamten Prozesses – einschließlich der Durchführung entsprechender Berechnungen, der Erstellung von Aggregationen, der Kommunikation mit anderen Systemen usw. Es liegt auf der Hand, dass der Kunde am POS möglichst schnell bedient werden sollte, und dass die Robotik an der Fertigungslinie nicht lange auf die Entscheidung des Computersystems über das weitere Vorgehen warten kann.

Modellierung von Geschäftsprozessen

Die Atom-Plattform verfügt über benutzerfreundliche Werkzeuge zur Modellierung von Geschäftsprozessen.

Jeder Prozess ist aus einfachen, konfigurierbaren Modulen aufgebaut, die zur Durchführung einer atomaren Aktion (Datendekomprimierung, Datenvalidierung, Aggregation, Datenverschlüsselung usw.) verwendet werden.

Wir beschreiben dies mit der Metapher des Periodensystems, indem wir sagen, dass der Motor des Systems zusammen mit dem „Periodensystem“ geliefert wird, also einer Reihe von Modulen, die einfache Geschäftsfunktionen (Atome) ausführen und vom Kunden beliebig zu komplexen „chemischen Verbindungen“ kombiniert werden können, die die Geschäftsprozesse widerspiegeln. Das System verfügt über einen Geschäftsprozessmodellierer und gleichzeitig ist die gesamte Lösung schneller und effizienter als bekannte Systeme anderer Anbieter, da wir keine Skriptsprachen verwenden.

In der Verarbeitung von Massendaten spielt die Zeit eine ausschlaggebende Rolle, daher bietet unsere Lösung eine Reihe von Instrumenten zur temporären Prozessmodellierung. Wir können Anfang, Ende und Dauer der einzelnen Datenverarbeitungsprozesse bestimmen.

Berichterstattung

Ein auf der Atom-Plattform entwickeltes System eignet sich perfekt als Datenprozessor für Berichterstattungssysteme. Es ist natürlich sinnlos, Atom nur zur Visualisierung der Daten zu verwenden (obwohl auch dies mit einem geeigneten Modul möglich wäre). Hingegen kann Atom wirklich gigantische Datenmengen mit Erfolg verarbeiten. Dadurch ist es möglich, Datensätze praktisch unmittelbar nach dem betreffenden wirtschaftlichen Ereignis zu erhalten, und nicht (wie bei gewöhnlichen Data Warehouses) – erst nach einem langwierigen Verfahren der Dateneinspeisung.

Zeit ist in der heutigen Welt ein kritischer Faktor, und Schnelligkeit ist und bleibt ein grundlegender Baustein für den Wettbewerbsvorteil. Deshalb ist unserer Ansicht nach nicht nur ausschlaggebend, welche Daten wir im Ergebnis einer Analyse erhalten (denn die Konkurrenz wird schließlich genau die gleichen Daten generieren), sondern vor allem, wie schnell wir diese Daten bekommen.

Die Berichterstattung auf der Atom-Plattform kann vollständig online erfolgen. Die auf der Atom-Plattform laufenden Module können komplexe Berechnungen durchführen und den Betrieb anderer Systeme kontinuierlich verwalten: Sie können die Kreditwürdigkeit eines Kunden berechnen, das Verhalten eines Kunden beim Surfen auf einer Website bewerten oder die Einkäufe analysieren, die ein Kunde in einem bestimmten Moment tätigt.

2) ImplementierungRozwiń

Implementierung

Die Atom-Plattform dient der Datenverarbeitung, darum bewährt sie sich in allen Bereichen, in denen Betriebs- und Analysedaten für geschäftliche Zwecke verarbeitet werden müssen.

Überall dort, wo Unternehmen Massendaten verarbeiten, mehrere Datenquellen und -formate integrieren, beliebige Aggregationen durchführen, Zusammenfassungen, Berichte sowie Batch-Daten für Managementsysteme, MIS, ERP und mehr erzeugen müssen, ist die Atom-Plattform die optimale Lösung. In ihrer bisherigen Praxis hat die Atom-Plattform die folgenden Produkte und Dienstleistungen für den Bankensektor und die Kapitalmärkte unterstützt:

  • Eine an einen Firmenkunden gerichtete Dienstleistung, die in der automatischen Buchung von Forderungen besteht. Sie ermöglicht eine effektive Verwaltung des Prozesses der Einziehung und Registrierung von Forderungen. Das System generiert spezifische Berichte in den nativen Formaten der Finanz- und Buchhaltungssysteme des Kunden.

  • Dieses System richtet sich an Bankkunden, die die routinemäßige Koordinierung ihrer Forderungen verbessern und automatisieren wollen, indem sie die Anzahl fragwürdiger Zahlungen, d. h. Zahlungen mit fehlerhaften oder unvollständigen Daten, die vom Bankkunden nicht automatisch genehmigt werden können, auf ein Minimum reduzieren.

  • Dieses System generiert anhand von zuvor registrierten Dateien eine elektronische „Genehmigungsanfrage“, die über das System an die Bank des Zahlers gesendet wird. Auf der Grundlage der registrierten Antwort erzeugt es eine Rückmeldung für den Kunden der Bank in Form eines elektronischen Berichts, den der Gläubiger in sein System importiert. Von diesem Zeitpunkt an können spätere Rechnungen des betreffenden Zahlers per Zahlungsauftrag beglichen werden.

  • Das Cash-Pooling-System ermöglicht es den Banken, ihren Kunden eine Finanzdienstleistung anzubieten, bei der die Kontosalden von Unternehmen, die derselben Holdinggesellschaft angehören, gemeinsam behandelt werden. Auf diese Weise können die Gelder der Unternehmen auf einem einzigen Konto der Gruppe zusammengeführt und verwaltet werden. Vorübergehende finanzielle Überschüsse bestimmter Unternehmen gleichen Defizite in anderen Unternehmen aus. Für die Holdinggesellschaft bedeutet das eine Reduzierung der Zinskosten für die Tochtergesellschaften mit negativem Kontostand, indem diese von den Tochtergesellschaften mit positivem Saldo Mittel erhalten. Das System unterstützt reales und virtuelles Cash-Pooling.

  • Dieses System ermöglicht eine sehr flexible Gestaltung der Gebühren- und Provisionspolitik und eine schnelle Reaktion auf sich ändernde Marktbedingungen. Die Systemkonfiguration bietet die Möglichkeit, Tabellen für Kunden, Produkte, Transaktionen und Bargeldtransaktionen zu erstellen. Das System kann Berichte über die Wirksamkeit der umgesetzten Richtlinien in Bezug auf Zeiteinheiten sowie aufgeschlüsselt in einzelne Produkte erstatten.

  • Dieses System kann zwei grundlegende Funktionen erfüllen, denn es basiert auf einer Reihe von Indikatoren, die Transaktionen, Produktivität und Kundensalden beschreiben. Als Vertragsmonitor kann es als „Frühwarnsystem“ eingesetzt werden, um dem Berater Daten zu liefern, aus denen hervorgeht, ob der Kunde die Vertragsbestimmungen einhält.
    Derselbe Satz von Indikatoren kann als Grundlage für die Erstellung einer transparenten Skala von Belohnungen und Anreizen im Rahmen eines Kundenbindungssystems dienen.
    Das System kann nach einem festgelegten Kalender Auswertungen vornehmen und die Kundenbetreuer und das Management über die Ergebnisse von Ranglisten informieren.

  • Dieses System erstellt und liefert dem Kunden eine Reihe von Berichten in einem vom Kunden gewählten oder einem voreingestellten Format. Das System kann Kassenberichte (Daily Cash Reports) liefern und die Finanz- und Buchhaltungssysteme des Kunden mit Daten versorgen. Es kann auch eine Reihe anderer Berichte für die Finanzabteilungen des Kunden erstellt werden, da die Möglichkeiten der Datenerfassung, -aggregation und -validierung unbegrenzt sind.

  • Die Atom-Plattform ist ideal für die Erstellung von Berichtssystemen, denn ihre Mechanismen ermöglichen den Datenimport aus praktisch beliebigen Quellen an verschiedenen Standorten und in beliebigen Betriebssystemen oder Rechnern. Auf diese Daten kann nicht nur lokal, sondern auch aus der Ferne (über das Internet oder dedizierte VPN-Verbindungen) zugegriffen werden. Daher bewährt sich Atom perfekt als Integrationsplattform, die Daten aus heterogenen Quellen zusammenführt.

    Die Atom-Plattform bietet einen hybriden Ansatz – wir verwenden sowohl OLAP- als auch OLTP-Datenbanken. Daher kann die Plattform nicht nur typische Querschnittsberichte generieren (wie in einem herkömmlichen Data Warehouse), sondern auch spezifische, individuelle Transaktionen melden (wie in OLTP-Systemen). Ein und derselbe Bericht kann beide Arten von Informationen enthalten. Da die in der Atom-Plattform gespeicherten Daten bereits validiert, transformiert und vervollständigt wurden, können solche Berichte mit konkurrenzloser Geschwindigkeit erstellt werden. Auch um die Datenqualität muss man sich keine Gedanken machen. Auf der Atom-Plattform können also beliebig komplizierte Berichte äußerst schnell erstellt werden. Die Berichte werden zu vorgegebenen Uhrzeiten automatisch angefertigt. Sie können auch in Form von Diensten (z. B. WebServices) zur Verfügung gestellt werden, sodass andere IT-Systeme die von der Plattform gemeldeten Daten online herunterladen können. Die Atom-Plattform kann geeignete Berichte generieren und verteilen, z. B. als PDF-Datei, die an eine E-Mail angehängt wird. Die Berichte werden ohne Interaktion mit dem Benutzer erstellt – diese Methode ist besonders effektiv, wenn es sich um Berichte handelt, die eine komplexe Verarbeitung erfordern.

  • Ein auf der Atom-Plattform basierendes System fungiert als Integrationsschicht in der wichtigsten Institution des polnischen Kapitalmarktes. Seine Hauptfunktion besteht darin, den Nachrichtenstrom aus dem Transaktionssystem herunterzuladen, die notwendigen Aggregationen und Modifikationen vorzunehmen und sie dann an eine Reihe von Servern zu senden, die „für das Marktbild verantwortlich sind“. Der Zweck der Plattform ist, die Verarbeitungslogik von den Empfängersystemen auf die Schicht zu übertragen, um Komplikationen zu vermeiden, die mit mehrfachen Änderungen des Transaktionssystems und seiner Umgebung verbunden sein können.

    Als universeller, systemübergreifender Übersetzer vereinfacht die Atom-Plattform auch die Architektur der Empfängersysteme. Sie ist einer der modernsten und schnellsten Datenbusse auf dem Markt. In Spitzenzeiten übertrifft ihre Leistung deutlich die geplanten 5000 Nachrichten pro Sekunde pro Server mit niedriger Leistung. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie sowohl im Synchronmodus (Herunterladen und Übertragen von Datenströmen) als auch im Asynchronmodus (Herunterladen und Übertragen fertiger Datensätze) sowie mit sehr unterschiedlichen Kanälen (Webservice, Komponentenverfahren, tcp/ip, andere) arbeiten kann. Das System ist eine umfassende Lösung, die Schnittstellen für die Konfiguration (AtomConfig) von Prozessen und für deren Überwachung in Echtzeit (AtomConsole) sowie ein umfangreiches Lastausgleichs-, Überwachungs- und COB-System bietet.

  • Das System bewährt sich vor allem dort, wo Harmonisierung und Leistungsstärke der elektronischen Kundenkontaktkanäle gefragt sind. Es zielt darauf ab, Probleme zu eliminieren, die auftreten können, wenn sowohl die Zahl der Kanäle, über die Kontakt aufgenommen wird (Call Center, E-Mail, SMS), als auch die Zahl der Emittenten (Transaktionssysteme, CRM- und Marketingsysteme, Inkassosysteme usw.) zunimmt. Normalerweise kann es, wenn die Anzahl der Systeme und auch ihre Funktionalitäten erweitert werden, um die Kommunikationsfähigkeit zu erhöhen, aufgrund der Duplizierung von Kommunikationslösungen in nachfolgenden Systemen, der Vervielfachung von Abrechnungssystemen, hohen Kosten für Schnittstellenänderungen und mangelnder Koordination im Bereich des Kundenkontakts zu Problemen kommen.

  • Ein System zur Überwachung von Salden, Transaktionen und Verwaltung von Cashflows auf mehreren Konten eines Firmenkunden und zur Vorhersage des zukünftigen Stands seiner Geldmittel.

  • Ein System, das eine sichere Zwei-Wege-Kommunikation zwischen dem Firmenkunden einer Bank und der Bank selbst ermöglicht. Es handelt sich um eine Datenaustauschplattform, welche die Kommunikation zwischen den Finanz- und Buchhaltungs-, ERP- und HR-Systemen des Bankkunden und dem Banksystem automatisieren soll. Das System ermöglicht es dem Bankkunden, ein Paket von Überweisungen zur Ausführung zu senden, den Status ihrer Ausführung zu überprüfen oder Kontoauszüge direkt aus dem internen System, z. B. dem Finanz- und Buchhaltungssystem, herunterzuladen, ohne sich in die Banksysteme einloggen zu müssen.

  • Ein System zur Bedienung und Verarbeitung von Bankgeschäften (inländische Massenzahlungsaus- und -eingänge und Zahlungsaufträge). Es ermöglicht:

    1. Identifizierung und Verwaltung eingehender Zahlungen
    2. Verwaltung von Zahlungsausgängen/Zahlungen
    3. Verwaltung von Bargeldabwicklungen

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